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Der Schuss auf den Elch

 

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Am wirkungsvollsten sind Treffer in das Herz, die zentralen Teile der Lunge sowie die obere Wirbelsäule. Das Herz des Elchs liegt tief und ist ein recht kleines Ziel. Darum ist es schwierig einen Herzschuss anzubringen, besonders wenn der Elch in Bewegung ist. Die Lunge ist ein großes Organ mit der größten Trefferfläche. Ein Schuss in die zentralen Teile der Lunge tötet schnell und sicher.

© Staffan Widstrand

Anlegen

Die dickere schwarze Linie links markiert das beste Treffergebiet. Beachtenswert ist die tiefe Lage der Wirbelsäule im Verhältnis zu Rückenlinie.

Oft lässt sich bereits an der Bewegung des getroffenen Tieres nach dem Schuss feststellen, wie die Kugel getroffen hat. Wird die Wirbelsäule gut getroffen, bricht der Elch sofort zusammen.

© unbekannt

Auch bei einem Herz- oder Lungenschuss bricht der Elch im Feuer zusammen, steht aber in der Regel schnell wieder auf und kann in Panik trotz eines tödlichen Treffers noch bis zu 200 m zurücklegen.

Rechts ist die "Elchuhr" dargestellt. Die Zeichnung veranschaulicht die Größe des Treffgebiets aus verschiedenen Schusswinkeln gesehen. Nach dem erfolgreichen Schuss erfolgt die Nachsuche. Sie ist Pflicht jedes Jägers, um einen verletzten Elch zu finden und zur Strecke zu bringen. Die Nachsuche beginnt mit einer genauen Untersuchung der Stelle, an der der Elch getroffen worden ist. Ein Bluthund verfolgt dann die Blutspur des Elchs.

© unbekannt

Man hat festgestellt, dass ein verletzter Elch mit dem Wind zieht, um eventuelle Verfolger besser unter Kontrolle zu haben. Auch zieht es ihn an Wasserflächen und er folgt gerne Mooren und Gräben. Die Nachsuche gehört zu den schwierigsten Aufgaben des Jägers.
Schießkarte

Zum Üben werden auch solche Schießkarten verwendet.

Der Schuss hat einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität des Fleisches. Gelang ein Schuss in die beste Trefferfläche (der vordere Teil des Brustkorbes), werden Herz, Lungen und große Blutgefäße zerstört und das Tier blutet schnell in den Brustkorb aus.

© Stiga Vapen AB

Bei einem Kopf- oder Halsschuss mit einem Treffer im Gehirn oder Halswirbel, sollten die großen Adern so schnell wie möglich geöffnet werden, so dass das Tier ausbluten kann. Ein unvollständiges Ausbluten beeinträchtigt in erheblichem Maße die Haltbarkeit des Fleisches.

Beim Bauchschuss oder Treffer in andere Körperteile, die nicht den sofortigen Tod des Elchs zur Folge haben, kann der Elch noch lange Strecken zurück legen, bevor er endlich verendet. Abgesehen vom Leiden des Tieres ist der Schaden, den das Fleisch nimmt oft bedeutend. Bei einem Schuss in die Bauchhöhle verunreinigt Magen- und Darminhalt die gesamte Bauchhöhle. Es ist eine schnelle Säuberung der Bauchhöhle erforderlich, um ein Ausbreiten von Darmbakterien im Fleisch zu verhindern. Wenn die Nachsuche bei einem Bauchschuss länger als einen Tag dauert, sind durch das Einschussloch und zerstörte Blutgefäße mit Sicherheit schon Darmbakterien in das Fleisch gewandert. Das Elchfleisch ist dann in der Regel nicht mehr für die menschliche Ernährung geeignet.


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 © Maren und Uwe Kamke 2000-2020

 

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