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Der Elch als Schädling

 

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Kiefernschössling

Im nördlichen Europa ist die Population des Europäischen Elches (Alces alces alces) in den letzten 10 Jahren erheblich angestiegen.

Der an jungem Baumbestand angerichtete Schaden ist immens, denn der Elch hat eine Vorliebe für Kieferngrün.

Unter Berücksichtigung der waldwirtschaftlichen Aspekte kommt der Forschung hinsichtlich möglicher Fressgewohnheiten und Nahrungsquellen des Elchs in den nordischen Staaten erhebliche Bedeutung zu.

Salweide

Man hat bei Salweiden in Schweden festgestellt, dass sich das Abweiden durch den Elch positiv auswirkt. Der Zweigzuwachs wird durch den Speichel des Elchs stimuliert. Margareta Bergman vom Institut für Wald - Zoologie in Schwedens Landwirtschaftsuniversität in Umeå hat in einer neuen Doktorarbeit die Wachstumsgeschwindigkeit der Äste von geschnittenen und durch Elchverbiss reduzierte Salweiden verglichen. Dabei hat sie festgestellt, dass Äste von Salweiden, die mit Elchspeichel in Berührung gekommen sind, erheblich schneller wachsen. Voraussetzung ist natürlich, dass nicht zu viele Elche in dem Gebiet die Salweiden abweiden.

Rinde

Der Elch neigt auch dazu, junge Bäume niederzureiten bis der Stamm bricht, um an die sonst unerreichbaren Baumkronen zu gelangen. Gerade durch das Schälen der Rinde im Winter werden viele Bäume so stark geschädigt, dass sie eingehen.

 

© Dagfinn Kolberg und Arne Nævra

Auch durch das Fegen des Geweihs zu Zeiten der Brunft leidet die Vegetation. Der Elch versucht sich an allen zur Verfügung stehenden Bäumen, Sträuchern und Gebüschen, der abgestorbenen Basthaut zu entledigen.

 

Fegen

© Staffan Widstrand

Doch nicht nur im Wald kann der Elch Schaden anrichten, auch auf Ackerflächen wagt er sich gelegentlich vor. Äcker sind vorzügliche Äsplätze und das gilt vor allem für reifen Hafer oder Rüben. Man hat viel versucht, um bestellte Äcker vor Elchschäden zu schützen. Am besten haben sich Elektrozäune bewährt. Betroffene Landwirte kleinerer Höfe erhalten aus dem Fonds für Elchschäden eine gewisse Entschädigung für die auf ihren Feldern angerichteten Schäden. Waldbesitzer hingegen nicht. Die verantwortlichen Behörden sind der Auffassung, dass die entstandenen Waldschäden durch das Jagdrecht kompensiert werden.

Der Elch nascht auch gerne Äpfel. Wenn ein Elch einen Garten gefunden hat, hat der Gartenbesitzer keine Chance mehr, sein Obst oder Gemüse selbst essen zu können. Außerdem ist damit zu rechnen, dass der Gute jedes Jahr wiederkommt und das Gemüse vertilgt.


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 © Maren und Uwe Kamke 2000-2020

 

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